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Hintergrundinformationen zu dem Thema „Wissensmanagement“

Das Wissen eines Unternehmens ist eine Ressource, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Doch trotz der Relevanz von Wissen als Erfolgsfaktor wird hiermit oft fahrlässig umgegangen. Kaum jemand ist darüber informiert, wer innerhalb eines Betriebes über welche Form von Wissen verfügt. Dies erschwert die produktive Nutzung des vorhandenen Know-Hows. So kommt es vor, dass wichtige Informationen mit dem Ausscheiden einzelner Mitarbeiter verloren gehen.

Generell lässt sich das für ein Unternehmen relevante Wissen in folgende Domänen unterteilen: Wissen über das eigene Unternehmen, die Unternehmenskultur und vorhandene Strukturen, Wissen über Partner und Kunden, spezielles Fach- und Methodenwissen und Wissen über Märkte und Wettbewerber.

Erzeugen, Speichern, Verteilen und Anwenden von Wissen stellen die vier Kernkompetenzen des Wissensmanagements dar. Um diese zu fördern sind Strukturen im Unternehmen vonnöten, die sich durch eine hohe Fehlertoleranz und eine gute Kommunikationskultur auszeichnen. Denn neues Wissen wird nicht nur durch Lernen generiert, sondern auch durch das Ausprobieren neuer Problemlösestrategien. Im alltäglichen Austausch von Mitarbeitern untereinander werden oft wichtige Informationen weitergegeben, die zur Lösung eines Problems beitragen können. Die Kernkompetenzen sind also prinzipiell gegeben, wenngleich nicht jedem zugänglich. Zur Steigerung der Effektivität bedarf es eines methodischen Umgangs mit Wissen sowie eins firmenweiten Netzwerks, das über diese Informationen verfügt.

Es gibt verschiedene Methoden zur Gewährleistung eines aktiven Umgangs mit der Ressource Wissen. Ein firmeninternes Wiki ist zum Beispiel ein Mittel zur Speicherung und Verbreitung von Wissen. Anfangs ist hierbei der Aufwand größer als der Nutzen, deswegen ist es wichtig, die Mitarbeiter von der Idee zu überzeugen und zur Teilnahme zu motivieren, denn nur wenn möglichst viele ihr Wissen teilen, kann der volle Nutzen generiert werden.

Um Transparenz des Wissensvorrats zu erlangen, eignet sich eine Wissenslandkarte. Auf dieser werden Wissensdomänen und die entsprechenden Wissensträger verzeichnet, so dass die richtigen Ansprechpartner bei Problemstellungen identifiziert werden können.

Best Practice ist eine Methode des Projektmanagements bei der die bewährten Methoden, die zum Erfolg des Projekts geführt haben, aufgezeichnet werden, um sie vor einem anschließenden Projekt zu Rate zu ziehen. Die praktische Anwendung von Wissen vereinfacht dabei nicht nur den aktuellen Ablauf, sie motiviert die Mitarbeiter auch in Zukunft erfolgreiche Lösungsstrategien explizit festzuhalten und zu verteilen.

Seminare zum Thema Wissensmanagement werden vom Management-Institut Dr. A. Kitzmann angeboten.

Autor: Management-Institut Dr. A. Kitzmann

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