Hintergrundinformationen zu dem Thema „Selbstsicherheit“

Selbsicher sein - Vor- und Nachteile

Ein sicheres Auftreten ist in den meisten Situationen ein großer Vorteil. Vor allem in Verkaufs- und Führungssituationen ist Selbstsicherheit unabdingbar. Die Botschaft, die ein selbstsicheres Auftreten signalisiert, wird häufig deutlicher und überzeugender wahrgenommen als der tatsächliche Inhalt. Überzeugungskraft lässt sich auf diese Weise durch Selbstsicherheit verbessern.

Zwar ist Selbstsicherheit eine innere Einstellung, die nicht jeder hat, das selbstsichere Auftreten hingegen lässt sich von jedem erlernen. Wichtig sind dabei vor allem eine gerade Haltung, ein gelassener Gang, Blickkontakt und eine ruhige Sprechweise. Strahlt das eigene Auftreten Gelassenheit und Selbstsicherheit aus, so führt dies automatisch zur inneren Sicherheit, denn so wie die eigenen Gefühle das Verhalten beeinflussen, kann auch das Verhalten auf die Gefühle einwirken. Anstelle von Selbstsicherheit wird häufig auch der Begriff des Selbstbewusstseins verwendet. Dieser impliziert Kenntnis und Akzeptanz der eigenen Person, inklusive Stärken und Schwächen. Vor allem die eigenen Schwächen sollten niemals einfach ignoriert werden.

Ein undifferenziertes Selbstbild führt nicht zu Selbstbewusstsein, sondern bewirkt Arroganz und Hochmut - Eigenschaften die eine destruktive Wirkung auf sowohl die beruflichen, als auch persönlichen Aspekte des Lebens haben. Für ein erfolgreiches Auftreten ist neben der Selbstsicherheit aber auch Einfühlungsvermögen und Sensibilität verantwortlich.

Um in dem Gesprächspartner eine positive Einstellung sich selbst gegenüber hervorzurufen, muss man in der Lage sein, auf diese einzugehen. Zu verstehen, wie das Gegenüber fühlt und denkt, ist eine Schlüsselkompetenz für jeden, der in einer Branche tätig ist, die viele interpersonelle Kontakte bietet. Erfolgreiches Persönlichkeitsmanagement ist eine Voraussetzung für erfolgreiches Management.

Das Management-Institut Dr. A. Kitzmann bietet Seminare zu dem Thema „Selbstsicherheit und Persönlichkeitsmanagement“ in Münster, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Stuttgart, München, Wien und Zürich an.

Seminare zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

4,8

Wie wirke ich auf Andere? Seminar

Feedback intensiv
4,7

Selbstsicheres Auftreten und Persönlichkeitsmanagement

4,8

Emotionale Intelligenz

Emotionen auf clevere Weise managen

Die verschiedenen Facetten eines Menschen

Dr. Jekyll und Mr. Hyde – bei diesen Herren ging es um eine Spaltung der Persönlichkeit. Der eine Herr war gut, der zweite böse und doch waren beide ein- und dieselbe Person. Während es sich hier um eine krankhafte Persönlichkeit handelte, die in der Literatur erfunden worden war, gibt es im wahren Leben tatsächlich Persönlichkeitsanteile, die einen Menschen ausmachen. Und diese sind keinesfalls krankhaft, sondern absolut „normal“.

Jeder Mensch lebt unterschiedliche Rollen, selbstsicheres Auftreten ist nur dann möglich, wenn die Anteile der Persönlichkeit gemanagt werden. Voraussetzung ist: Sie sind bekannt.

  • Expertin / Experte
  • Teamkollege bzw. -kollegin
  • Führungskraft
  • Partner / Partnerin
  • Mutter / Vater
  • Tochter / Sohn
  • Freund / Freundin
  • Vereinsmitglied
  • Haustierbesitzer
  • Treppenhausreiniger
  • u.v.m.

Die Aufteilung in Rollen ist eine Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu erfassen. In jeder Rolle gibt es gewisse Aufgaben, es gibt Gewohnheiten und Verhaltensweisen, die gelernt sind. Die jeweiligen Kompetenzen in den Rollen sind unterschiedlich – im Berufsleben ist Tatkraft und Entschlussfreude angesagt und daheim ist die Frage nach dem gewünschten Salatdressing schon eine zuviel. Um mit sich selbst und der Umgebung im Reinen zu sein bzw. um Konflikten auszuweichen, ist ein bewusstes Management nötig. Dies ist abhängig vom Umfeld, den anstehenden Aufgaben und dem Bewusstsein um das eigene Können. Ein transparenter und flexibler Umgang mit den eigenen Kompetenzen und Persönlichkeitsanteilen fördert die Selbstsicherheit.

TIPP: Nehmen Sie sich die Zeit und denken Sie über sich selbst und Ihre Rollen nach. Verleihen Sie jeder Rolle, die Sie im Leben einnehmen müssen, ein Profil. Vielleicht haben Sie auch einen Namen für diesen Rollenanteil? Je bewusster Sie sich werden, desto einfacher wird es sein, sich auf Situationen einzustellen und notwendige Kompetenzen zu stimulieren.

Die Reflexion über Persönlichkeitsanteile bringt es mit sich, eigene Schwachstellen zu erkennen, die im Berufsalltag immer wieder zu Stolpersteinen werden. So tut sich die eine schwer, „Nein“ zu sagen, dem anderem fehlt die Geduld zum Zuhören. Beide Verhaltensweisen ziehen Konflikte nach sich, die nicht notwendig sind. Um dieses Verhalten zu ändern, hilft ein Blick in die Persönlichkeit.

  • Welcher Anteil ist zuständig?
  • Welcher Anteil hätte diese gewünschte Fähigkeit?
  • Wie bzw. wer möchte ich gerne sein?

Häufig genügt ein Rollenwechsel, um Situationen zu verändern. Die Berufsanfängerin scheut sich vielleicht, Aufgaben abzulehnen, als erfahrene Handballerin jedoch verwandelt sie jeden Strafstoß sicher in ein Tor. Gelingt es, sich der inneren Stärke und Ruhe der Handballerin zu vergewissern, kann eine Arbeitsanfrage auch mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden. Die Berufsanfängerin darf sich hinter der Handballerin verstecken und kann darauf vertrauen, dass deren Kraft für ein solches Wort ausreicht. Was hier wirkt, ist die Magie der Vorstellungskraft.

Sich seiner selbst sicher sein, bedeutet auch, auf sich selbst zu vertrauen. Dies ist ein Prozess, der sich entwickelt und in dessen Verlauf Souveränität und Gelassenheit zu Wegbegleitern werden. Diese Werte wiederum erzeugen nach außen einen positiven Eindruck. Eine Person, die sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, wird in Teams als zuverlässig, vertrauenswürdig und erfolgreich angesehen. In wichtigen Momenten reagiert er bzw. sie angemessen, es kommt weder Stress noch Ärger auf. Er bzw. sie wird als eine gefestigte Persönlichkeit mit einem sicheren Auftreten gesehen, wenn die Situation gemanagt wird. Herausforderungen werden angenommen, ein Vorgehen wird geplant, Aufgaben werden verteilt. Jemand mit einer sicheren Persönlichkeitsstruktur kennt auch seine Grenzen und ist in der Lage, diese zu verteidigen. Auch das ist ein Ausdruck von Persönlichkeit – diese Person weiß, was sie will und was sie kann. Sie lässt sich nicht kaufen zu einem Preis, der ihrer nicht würdig ist. Und schon gar nicht betrügen oder mit schönen Worten beeinflussen. In solchen Situationen ein Standing zu bewahren, nennt man auch Charakter.

Das Management-Institut Dr. A. Kitzmann bietet Seminare zu dem Thema „Selbstsicherheit und Persönlichkeitsmanagement“ in Münster, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Stuttgart, München, Wien und Zürich an.

Autor: Management-Institut Dr. A. Kitzmann

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